Filzen. Was ist Nassfilzen ?

Als erstes brauchen wir Filzwolle. Da sind die einzelnen Fasern noch nicht zu einem Garnfaden zusammengedreht.

Gerne nenne ich meine Bezugsquelle. Wer es einfach mal ausprobieren will, dem kann ich gerne was zuschicken. Einfach Kommentar hinterlassen !

Im Gegensatz zum Trockenfilzen brauchen wir beim Nassfilzen nun eine heiße Seifenlauge.

Filzwolle eignet sich besonders gut zum Filzen, weil die einzelnen Fasern neben einander liegen und noch nicht zu einem Garnfaden zusammengedreht wurden. So kann die heiße Lauge ungehindert die Schuppenschicht der Wolloberfläche aufschließen und die Fasern aufquellen lassen.

Durch die nun folgende mechanische Bearbeitung – die Filzwolle wird unter leichtem Druck gerieben oder gerollt – verbinden sich die geöffneten Schuppen der Wollfasern miteinander. Das sogenannte „walken“ kann man gut mit Hilfe von Noppenfolie, eines Rundholzes oder einer Bambusmatte, wie sie für die Sushi-Herstellung verwand wird, bewältigen. Die Wolle verfilzt während des Walkprozesses zu einer festen Filzplatte, die dann weiterverarbeitet werden kann.

Eine Filztasche nassgefilzt

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